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Flagge zeigen!

Wir stellen uns vor                                                           

Die Initiative "Basisplattform für unabhängige und solidarische Lebensgestaltung" in Deutschland (kurz BULG), mit Hauptsitz in Kiel gründete sich 2006. Wir sind ein Zusammenschluss von Einzelpersonen jeglicher Herkunft und kleinen regional tätigen Polit- und Veranstaltungsverbänden aus Deutschland. Die Idee hatte ihren Ursprung in Nürnberg.

Die Grundidee ist, die Steigerung der Lebensqualität benachteiligter Menschen jeder Art, mit wenig Geld und durch organisierte Gruppenselbsthilfe, zu erreichen! Dazu dient die Schaffung eines nationalen Netzwerkes mit Kontakten ins Ausland und eines Zentrums für Mitglieder und all unsere Mitmenschen in Kiel, und folgend auch anderen Städten, in dem jeder unabhängig von Herkunft und sozialem Stand ihre/seine Freizeit gestalten kann, ohne Konsumzwang ausgesetzt zu sein. Es gibt ein großes Interesse Freizeitangebote anderer Städte kennen zu lernen und deswegen den Austausch zu fördern. Darüber hinaus würde das Zusammenwohnen in Wohngemeinschaften die Vereinsamung unserer Mitglieder verhindern und die Zusammenarbeit untereinander begünstigen. Zugunsten unseres Lebensziels setzen wir uns für unsere Umwelt und ein soziales Miteinander ein.

Wir wollen aus unserer Gruppe einen Verein gründen. Der Verein dient dazu, unserer Initiative eine feste Struktur zu geben um dadurch kontinuierlich zu arbeiten, eine offizielle Stimme zu haben und der Stadt gegenüber in interessenübergreifenden Situationen als Ansprechpartner auftreten zu können. Auch wird es uns dadurch erleichtert, kulturellen Veranstaltungen einen Platz zu geben und diese zu organisieren. So können vielleicht auch Jobs für einige entstehen. Die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Vereinen ist erwünscht.


Die Ausgangssituation

In der heutigen Zeit ist es schwer seine Freizeit ohne hohe Kosten zu erleben und auch einen gewissen Lebensstandart aufrecht zu erhalten. Die Ausweichmöglichkeiten in dauerhafte und zentral gelegene selbstverwaltete Räume ist mehr als knapp geworden. Zudem ist auch die Existenz der anderen noch bestehenden subkulturellen Räumlichkeiten bei weitem nicht gesichert. Eigeninitiative und Selbstgestaltung ist wieder Aufgabe und Lebensstil geworden. Eingliederung, Gehorsam und Schweigen sind die Alternative. Gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung sind wichtig und ökonomischer.

Aufgrund der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums sowie des fortschreitenden Sozialabbaus halten wir es für immer bedeutender, Foren und Zentren zu schaffen, in denen Freizeitgestaltung abseits des kommerziellen Angebots und ohne Konsumzwang möglich ist, in denen Menschen verschiedenster Herkunft Konzepte des sozialen Dialogs und basisdemokratischer Entscheidungsprozesse entwickeln und ausprobieren können. Und während der knappen Freizeit noch die Möglichkeit haben, durch Fahrgemeinschaften und Kontakte, aus Ihrer Stadt heraus zu kommen und die Vielfalt Ihres Landes kennen zu lernen und nicht ausschließlich abhängig zu sein von einem zwei Wochen billig Sauftripp nach Ibiza um Ausgleich zu Arbeit und Schule zu finden.

Es stehen kaum Orte zur Verfügung, in denen beispielsweise selbstorganisierte, unkommerzielle Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden können. Ein Abend auf einem Konzert oder in einer Bar bzw. Lounge sollte schließlich für jede/jeden erschwinglich sein und Menschen, die wenig Geld haben, sollten nicht ausgeschlossen werden. Wir wollen nicht für alles, was wir tun, Geld ausgeben, wir wollen unsere Ideen selber verwirklichen und uns nicht alles vorsetzen lassen!
Darüber hinaus wird es zunehmend wichtiger, eine Basis zu schaffen, auf der Menschen eine Rückzugsmöglichkeit finden - geschützt vor Rassismus, Sexismus und Diskriminierung. Eine Plattform auf der Freundschaft und Miteinander wieder zählen!

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